Kuhsignal - Sumpfige Weidestelle
Problematik/Bildaussage
Die Weide um die Tränkestelle ist versumpft und steht teilweise sogar unter Wasser.
Was funktioniert (nicht)?
Das Wasser kann nicht genügend ablaufen, so dass sich ein Morast an gewissen Stellen auf der Weide bildet.
Versumpfte Weiden stellen ein höheres Risiko für infektiöse Klauenerkrankungen dar (Panaritium, Mortellaro), da der morastige Boden ein idealer Nährboden für gewisse Bakterien darstellt.
Auch die Zwergschlammschnecke (Lymnea truncatula), der Zwischenwirt des grossen Leberegels bevorzugt solche nassen, sumpfigen Weideböden und für Rinder bedeutet dies somit ein grösseres Infektionsrisiko für Leberegel.
Ursachen
Überlaufende Brunnen, zu lange Regenperioden, wässrige Böden oder natürliche Wasserquelle auf der Weide, zu hoher Tierbestand auf derselben Weide.
Ziel
Keine morastigen Weiden, insbesondere sollten auch die frequentierten Stellen um die Tränkestelle, die Futterraufe und beim Weideeinlass trocken bleiben.
Massnahmen
Das Überlaufen der Tränkebecken verhindern. Zu stark versumpfte Weidestellen auszäunen oder drainieren. Tierbestand der Weidefläche anpassen oder wenn möglich, die Weiden wechseln.
Kuhsingal - Leber-Egel-Gefahr
Sumpfige Weidestellen erhöhen das Risiko einer Leberegel-Infektion bei Kühen, die durch Zwergschlammschnecken übertragen wird; Maßnahmen zur Prävention sind wichtig.
Biosicherheit
Gute Biosicherheit schützt Tiere durch Hygiene, kontrollierten Zutritt, Desinfektion und Fliegenbekämpfung vor Krankheiten und Infektionen.
Wasserversorgung Herde
Optimale Wasserversorgung für Kühe: Sauberes Trinkwasser, passende Tränken und regelmässige Kontrollen sichern Gesundheit und Fruchtbarkeit.
Kuhsignal - Wasser aus dem Fluss
Sauberes Tränkewasser ist wichtig für Kühe: Tipps zu Wasserqualität, Belastung durch Keime und sicheren Tränke-Methoden.
